Leicht wie eine Feder

Schon in archaischen Zeiten hat das Bild des Vogels die Menschen inspiriert, Sehnsüchte geweckt und Imaginationen hervorgerufen. Im Gegensatz zum Menschen hat der Geflügelte die Gabe, sich von der Erde zu erheben und in die Lüfte zu schwingen. In Mythen und Märchen aller Völker ist deshalb die Fähigkeit des Fliegens ein göttliches Privileg.

Vögel, denen es allein möglich war die Erde zu verlassen und in die göttliche Welt des Himmels einzudringen, sind deshalb Boten zwischen Himmel und Erde. Oder aber die Götter traten selbst in Vogelgestalt auf.

Vögel galten auch als Symbol seelischer Kräfte, daraus entwickelte sich das Bild des Seelenfeuervogels. In zahlreichen Märchen wird von der Seele des Menschen erzählt, die sich in Vogelgestalt hoch schwingt. Der königliche Adler, der schwarze Rabe, der kluge Falke, die sanfte Taube und insbesondere der majestätische Schwan sind Bilder dieser Metamorphose zwischen Mensch und Tier.

Der Menschheitstraum vom Fliegen spielt hier eine zentrale Rolle, der Mensch legt seine Erdenschwere ab und schwingt sich in Vogelgestalt hinauf in den Himmel.

Märchen können beflügeln, wie, das hören Sie von Tatjana Krenzer und Andrea Mittl.

Luftige Flötentöne sind bestens geeignet, diese Märchen zu untermalen! Ulrich Petri lässt Sie ihre Erdenschwere vergessen.

Donnerstag, 25.10.2018

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