Der Baum und seine Frau

Seit alters her werden Bäume als göttlich verehrt. Die beseelte Natur ist in vorchristlichen Glaubensvorstellungen weltweit verwurzelt. Der Baum steht für Kraft und Lebensenergie, wobei bestimmte Bäume z.B. die Eibe, über die Macht der Magie verfügen. Religiöse Handlungen wurden unter Baumtempeln abgehalten und jahrhundertelang wurden Mutterbäume als Schutzgottheiten geehrt. In der Verehrung der Bäume konnten die Menschen ihren Dank zeigen und Segen empfangen. Der Baum steht für die dreifache Göttin: Die Wurzeln symbolisieren die Alte, die Todesgöttin; der Stamm – die Jungfrau, das Wachstum; die Krone mit ihren Früchten – die Mutter. In den Volksmärchen finden sich Relikte alter Baumriten wieder.

Von Baumfeen, verzauberten Bäumen und übersinnlichen Kräften der Bäume erzählen Dorothea Auer und Andrea Mittl. Marianne Banholzer wird mit ihrer Bassflöte die Übergänge zwischen den Baummärchen gestalten.

Samstag, 05.10.2019

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